Soundfreaq Sound Stack SFQ-03: ein Erfahrungsbericht

iPhone News von: MacNews.de, 09.05.2012

Soundfreaq Sound Stack SFQ-03: ein Erfahrungsbericht - Laut Hersteller Soundfreaq soll das drahtlose (Bluetooth) Audiosystem Sound Stack SFQ-03 kraftvollen, detailreichen und präzisen Klang auch für höchste Ansprüche liefern. Dazu ein etwas ungewöhnlicher Test.Als versierte Software-Redakteurin bin ich eher im grafischen Bereich zugange und teste Programme für Grafiker, oder schreibe Tutorials für solche, die es werden wollen. Adobe Co sind mir also geläufig, ebenso mein unentbehrliches und fleißiges Arbeitstier, der Mac und mein ständiger Begleiter, das iPhone. Hardware anderer Art betrachte ich eher mit Skepsis; vertraut mit der Maus und meinem Wacom-Tablett habe ich mich an dieses fremde Gebiet noch nicht so oft herangewagt und habe es eher meinen lieben Kollegen, den Hardware-Redakteuren, überlassen.Nun höre ich aber auch gerne Musik, habe viele Songs nur auf meinem iPhone, wie das heutzutage nun mal so ist. Unterwegs kein Problem. Auf meinen Spaziergängen an der Isar lasse ich mich längst schon vom iPhone beschallen aber in den eigenen vier Wänden? So gut klingen die kleinen In-Ear-Kopfhörer dann auch wieder nicht.Da kam mir das Angebot den neuen Sound Stack SFQ-03 zu testen, ganz gelegen. Und dann kam das riesige Paket: 49 x 50 cm Grundfläche, 25 cm Höhe, so viel Platz für eine Docking-Station? Etwas beunruhigt schälte ich das Gerät aus der Kiste in der Kiste, die zweite war nur halb so groß, beruhigend, in Anbetracht meiner nicht allzu großen Wohnung.Ausgepackt und angestecktSchick! Auf jeden Fall! Modern, gerade Linien, elegantes Schwarz. Optisch hochwertig. Vorne eine kleine Leiste mit den Bedienelementen. Und in der Größe ist der Soundfreaq letztendlich dann doch überschaubar: 44 x 13,5 x 17 cm misst der Körper, die Leiste vorne nimmt gerade mal fünf weitere Zentimeter in Anspruch.Die erste Inbetriebnahme erwies sich als völlig unproblematisch, auch für einen Hardware-Muffel, wie ich es bin. Kabel ins Gerät, ran an die Steckdose, Dock-Abdeckung vorne abgezogen und das iPhone aufgesteckt. Den Soundfreaq einschalten und ein Klick auf den Play-Knopf.Der erste Eindruck: satter Klang, gute Bässe und exakte Wiedergabe der Höhen. Danach ein Test aus der Ferne. Mit der Fernbedienung (die übrigens gut in der Hand liegt) um zwei, drei Ecken ins nächste Zimmer. Erstaunlich, die Lautstärke, die ein solch kleines Gerät liefern kann. Auch bei voller Lautstärke hält der Soundfreaq, was sein Hersteller verspricht: Ein kraftvoller, detailreicher und präziser Klang auch für Musikliebhaber mit höchsten Ansprüchen. Lediglich bei höchster Lautstärke macht sich ein leises Klirren in einigen Frequenzen bemerkbar. Was jedoch zumindest mich nicht gestört hat, da solche Dezibel für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus sowieso nicht angebracht sind.DatenSound Stack SFQ-03 wurde nach zweijähriger Entwicklung erstmals auf der CeBIT 2012 vorgestellt. Die Soundübertragung per Bluetooth ermöglicht es, neben dem Musikgenuss weitere Tätigkeiten auszuüben, etwa Surfen, E-Mail schreiben oder Spielen. Dabei werden AAC-Audiodateien verlustfrei übertragen.Im Gehäuse befinden sich zwei aktive Subwoofer in Push-Pull-Konfiguration, eine Technologie, die als Dub Sub bezeichnet wird. Zwei Full-Range Lautsprecher, wie es im Datenblatt des Herstellers heißt, sorgen für den klaren, sauberen Klang in allen Frequenzen. Eine zuschaltbare UQ3-Technologie soll für zusätzlichen Raumklang sorgen viel Unterschied konnte ich beim Ein- und Ausschalten dieser Funktion allerdings nicht feststellen.Nicht nur iPhone und iPad kommen zum Zuge, per Aux-In oder über einen optischen Digitaleingang können auch Fernseher oder Spielekonsolenüber den Soundfreak schallen. Zudem liefert der USB-Ladeanschluss Strom für weitere Geräte.Jeweils eine App für iOS und Android gibt es für die Bedienung des Soundsystems. Diese beinhalten  die Funktionen der mitgelieferten Fernbedienung und einen Zugriff auf die Playlists des mobilen Geräts.Der Sound Stack SFQ-03 ist für circa 370 Euro direkt über die Internetpräsenz des Herstellers oder bei Amazon zu bestellen.FazitJetzt gleich steige ich in mein Auto, das Paket mit dem Paket unter dem Arm, fahre zur Post und schicke den Sound Stack zurück zum Hersteller. Leider. Ich hätte mich daran gewöhnen können.

Hier weiterlesen